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Hoffnung - Teil 2

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Hoffnung Teil 2; Predigt: Cheick Ismail; Übersetzung: Hicham

Bei der letzten Freitagspredigt ging es um die Hoffnung.  Wir haben gesehen, dass die Hoffnung nicht ohne Taten folgen darf. Es bringt nichts, wenn man nur auf bessere Zeiten hofft, ohne dafür was zu unternehmen. Sondern, man soll seine aktuelle Situation akzeptieren und auf Allah’s Hilfe hoffen.

Heute ist eine Vervollständigung des letzten Vortrags. In diesem Leben hat Allah einige Gesetze, die einige von uns falsch interpretieren bzw. falsch verstanden haben. Wenn wie diese Gesetze richtig verstehen würden, würde der islamischen Ummah besser gehen als es jetzt der Fall ist

In Surat Al-an3am, Vers 73 sagt Allah (Sinngemäss)  „Er ist es, Der die Himmel und die Erde erschuf in Weisheit; und am Tage, da Er spricht: «Es werde!», so wird es sein.“ Allah ist Gerecht und wir leben in Gerechtigkeit. Den Muslimen wird sicherlich viel besser gehen, wenn sie Ihre Taten in den geraden Weg biegen, wie Allah uns das dargestellt hat.  Es mag sein, dass anderen  sehr gut geht, obwohl sie kaum ihre Pflichte gegenüber Allah verrichten oder sogar gar nicht an Allah glauben. Es ist nur Frage der Zeit, wann sie ihre Strafe erhalten, sei es in diesem Leben oder in Jenseits. Alls sagt in Surat Al-An3am, Vers  129 „Also setzen Wir einige der Frevler über die anderen, um dessentwillen, was sie sich erwarben.“

Da nächste Gesetz, an dem wir fest glauben sollten und müssen, ist deutlich in Surat Al-Kahf Vers 30 « Wahrlich, die da glauben und gute Werke tun - wahrlich, Wir lassen den Lohn derjenigen, die gute Werke tun, nicht verloren gehen.“

Es ist also ein Versprechen Allahs, dass die guten Taten auf jeden Fall belohnt werden. Jeder von uns soll in seinen Taten Gutes tun und die Belohnung Allahs in dies- und Jenseits erwarten.

Das nächste Gesetz, das der Cheick erwähnt hat und woran wir fest glauben sollten, ist das Gesetz der Veränderung. Die Vergangenheit und die Gegenwart auch zeigen, dass wie es manchen ging und es nach einigen Monaten oder Jahren geworden ist. Die Macht kann ein bestimmtes Volk heute haben aber irgendwann früher oder später wird diese Macht von einem anderen Volk übernommen. Heute erleben Muslime die Schwäche. Wenn wir unsere Absicht rein für Allah richten und um Allahs Hilfe bitten und vor allen uns selbst in den richtigen Weg bewegen, wird Allah unsere aktuelle Schwäche in Macht umwandeln. Die Voraussetzung dafür  ist von der Schwäche nicht besiegen zu lassen. Also nicht der Einstellung zu sein, dass wir ehe nichts erreichen können, weil wir schwach sind und andere uns um 50 Jahre überholt haben. Wir Muslime brauchen Vertrauen an Allah. Wir müssen überzeugt sein, dass der Erfolg, Reichtum und Macht von Allah kommt und nicht von irgendwelchen Individuen.  Allah sagt in Surat Al-3imran Vers 140 „Und solche Tage lassen Wir wechseln unter den Menschen, auf daß (sie ermahnt würden und) Allah die Gläubigen bezeichne und aus eurer Mitte Zeugen nehme; und Allah liebt nicht die Ungerechten“

Das letzte Gesetz, das heute von Cheick erwähnt wurde, was das Handeln nach bestimmten Kriterien. In Surat Mariam, Vers 25 „Schüttle nur den Stamm der Palme gegen dich, sie wird frische reife Datteln auf dich fallen lassen.“ Manche Wissenschaftler meinen, dass es sich dabei um eine vertrocknete Palme handelte und dass Winter in der Zeit war. Also es war praktisch unmöglich, dass Datteln in dieser Zeit zu haben sind. Sie handelte wie es ihr gesagt wurde und konnte so durch ein Wunder erleben.

In unserem jetzigen Zustand sollten wir nicht unsere Lage annehmen und drauf es sich von allein irgendwann Mal besser wird. Es ist unsere Aufgabe Vertrauen an Allah zu haben, zu agieren und dabei überzeugt sein, dass Erfolg und bessere Zeit uns erwartet, wenn unsere Absicht rein für Allah ist.

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