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Die Hoffnung - Teil 1

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Die Hoffnung Teil 1; Predigt: Cheick Ismail; Übersetzung: Hicham

Es gab mal einen Kommandeur, der  in einem Krieg besiegt wurde. Er war sehr traurig und hat die ganze Hoffnung verloren. Er verließ seine Truppe und isolierte sich einsam in einem Ort auf der Wüste. Er saß neben einem großen Stein. Während er sehr nachdenklich war, hat er eine kleine Ameise gesehen, die mehrmals vergeblich versucht hat, ein Körnchen zu tragen. Sie versuchte auf den Stein mit dem Korn zu steigen, und fiel ihr immer wieder das Körnchen auf dem Boden. Sie wiederholte den Vorgang, bis es ihr am Ende doch gelungen ist, das Ziel zu erreichen. Der Kommandeur war  sehr positiv davon überrascht, wie hoffnungsvoll die Ameise war, obwohl sie mehrmals Misserfolg hatte. Er ging dann voller Hoffnung zu seiner Truppe und brach ihnen bei, wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu ermutigen und vor allem nie die Hoffnung zu verlieren. Sie zogen kurze Zeit später wieder in den Krieg und konnten dieses Mal den Feind besiegen. Sie konnten die Hoffnungslosigkeit bekämpfen und haben sich mit Selbstvertrauen aufgerüstet und konnten so durch Erfolg erzielen
Der Prophet (Allah Friede und Segen seien auf ihm) erzählte seinen Gefährten die Geschichte eines Mannes, der 99 Personen getötet hatte. Er ging zu einem Gläubigen, um  ihn zu fragen, ob es ihm verziehen werden kann. Er antwortete, dass es nicht möglich wäre. Der Mann tötete dann den Gläubigen und ging zu einem anderen. Er stellte die gleiche Frage. Der gut Gläubige sagte ihm, dass die Verzeihung jeder Zeit möglich ist. Er riet ihm, das Dorf zu verlassen und zu einem anderen Ort zu gehen, wo es bessere und gläubige Menschen leben, damit er dort ein guter Diener werden kann.
Der Mann machte sich auf die Reise zu dem besseren Ort. Unterwegs ist er gestorben. Die Todesengel wussten nicht, ob er begnadigt oder bestraft werden sollte. Allah sagte ihnen, sie sollten den Abstand vom alten und neuen Ort messen. Wenn er zum guten Ort näher war, soll er ins Paradies gehen. Allah hat dann der Erde befohlen, sich so zu bewegen, dass der Mann näher zum guten Ort ist und so durch ins Paradies gegangen ist.
Was ist eigentlich Hoffnung? Die Hoffnung ist  zufrieden zu sein, auch bei Katastrophen und dabei von besserer Zeit überzeugt zu sein.
Der cheick hat dann einige Beispiele erwähnt, wo die Hoffnung bei den Propheten zu sehen ist. Alle Propheten haben schwere Zeiten mit ihren Völkern gehabt. Sie haben Menschen den richtigen Weg zeigen wollen und wurden dabei geschlagen, verletzt und manchmal gefoltert. All dies hat Ihre Botschaft nicht gestört und sie haben bis zum Ende die Hoffnung nicht verloren.
Der Prophet Mohamed (Allah Friede und Segen seien auf ihm) hat immer versucht, sein Volk in Islam einzuladen. Er hat keinen Tag die Hoffnung verloren. Er wurde mit allen Mitteln bekämpft und erniedrigt. Eines Tages kam Jibril zu ihm, nachdem Er die lange und anstrengende Ta_if Reise hinter sich hatte. Jibril sagte ihm:“Allah hat mich zu Dir geschickt, um Deine Befehle auszuführen. Wenn Du willst, dass die beiden Berge (achschabayn) auf diejenigen fallen lasse, die Dich schlecht behandelt haben, würde ich sofort tun. Der Prophet (Allah Friede und Segen seien auf ihm) antworte, dass er die Hoffnung nicht verloren hat, dass eventuell einer von Ihnen an Allah glauben wird und ein richtiger Diener.

Der Prophet Mohammed war immer vom Sieg überzeugt, auch als er mit Abu Bakr in der Höhle war und die Frevler sie gejagt hatten. Er sagte ihm:“ Traure nicht, denn Allah ist mit uns
Hoffnung vom Prophet Noah:
950 Jahre lang hat der Prophet Noah sein Volk den geraden Weg zeigen wollen und dabei nie die Hoffnung verloren. Allah sagt in Surat Nu7, Versen 5-9:“ Er sprach: «Mein Herr, ich habe mein Volke gerufen bei Nacht und bei Tag,
6. Doch mein Rufen hat nur ihre Abwendung verstärkt.
7. Sooft ich sie rief, daß Du ihnen vergeben möchtest, steckten sie ihre Finger in die Ohren und hüllten sich in ihre Gewänder und verharrten (im Frevel) und wurden allzu hochfahrend.
8. Dann rief ich sie offen auf.
9. Dann predigte ich ihnen öffentlich, und ich redete zu ihnen insgeheim

Hoffnung von Prophet Yaacoub:
Der Prophet Jacob wurde geprüft, in dem er seine beiden Söhne Youssef und Benyamin verloren hatte. Er hat immer die Hoffnung behalten, dass er sie eines Tages nochmal sehen wird. Allah sagt in Surat Youssef Vers 87:“ O meine Söhne, ziehet aus und forschet nach Joseph und seinem Bruder und verzweifelt nicht an Allahs Erbarmen; denn an Allahs Erbarmen verzweifelt nur das ungläubige Volk

Auch bei dem Propheten Moses war die Hoffnung immer begleitend sogar bis zum letzten  Moment, wo  das Meer davor und der Feind dahinter war.  Allah hat Moses befohlen mit seinem Stock auf das Meer zu schlagen, und dann wurde das Meer zu 2 Hälften mit einem Weg in der Mitte geteilt. Moses und sein Volk wurden gerettet und die Ungläubigen waren ertrunken.

Der Prophet Ayoub wurde in seinen Kindern, Gesundheit und Geld sehr stark geprüft. All diese Probleme haben ihn verhindert, sich bei Allah trotz allem zu bedanken und dabei auf bessere Zeiten hoffen. Er machte ständig Bittgebete, damit er bessere Zeit erleben konnte. Allah gab ihm alles zurück, was er vorher hatte und noch mehr, weil er immer Vertrauen an Allah hatte und die Hoffnung nie verloren hatte.

Die Hoffnung darf nicht ohne Taten folgen. Er bringt nichts, wenn man nur auf bessere Zeiten hofft, ohne dafür was zu unternehmen. Sondern, man soll seine aktuelle Situation akzeptieren und auf Allah’s Hilfe hoffen. Allah sagt in Surat alBaqara, Vers 218 :“ Die da glauben und die auswandern und hart ringen für Allahs Sache, sie sind es, die auf Allahs Gnade hoffen; und Allah ist allverzeihend, barmherzig.“
Die Hoffnung führt den Menschen immer zum Arbeiten. Daran arbeiten, die aktuelle schlechte Situation zu einer besseren umzuwandeln. Die Hoffnung ermutigt zum Leben und öffnet alle geschlossenen Türen. Man sagt, die Hoffnungslosigkeit ist ein Leiter zum Grab und die Hoffnung ist das Licht des Lebens.
Ein Gläubiger ist nie traurig, weil er immer an die Gnade Gottes denkt und davon überzeugt ist. Allah sagt in Surat Az-zumar:“ Sprich: «O Meine Diener, die ihr euch gegen eure eignen Seelen vergangen habt, verzweifelt nicht an Allahs Barmherzigkeit, denn Allah vergibt alle Sünden; Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige.“.
 

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